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Wind beim Windsurfen und Kitesurfen   

Wer Wind- oder Kitesurfen möchte, der benötigt nicht nur ausgezeichnete Spots, sondern auch den richtigen Wind. Neben dem Wasser als Grundfläche, sorgt der Wind erst für die entsprechende Bewegung des Surfers. Wenn Du selbst gerne das Windsurfen oder das Kitesurfen lernen möchtest, solltest Du die einzelnen Windarten kennen. Auf diese Weise fällt es dir später leicht, die geeignete Zeit für das Windsurfen oder Kitesurfen zu finden und die neue Sportart erfolgreich zu meistern.

Wind beim Kitesurfen. und Windsurfen

Welche Windarten und Effekte gibt es?

Onshore-Winde

Mit Onshore-Winden steht Dir eine echte Herausforderung vor. Meist sorgen Onshore Winde dafür, dass der Einstieg in das Wasser erschwert wird und Surfer eher in Richtung Land gepresst werden. Onshore Winde bilden einen konstanten Effekt, doch um sie zu überwinden müssen Kitesurfer erst einmal eine entsprechende Höhe gewinnen, um auf das offene Meer zu gelangen.

Luvstau-Effekt

Wenn Steilküsten vorherrschen, dann bildet sich gemeinsam mit dem Onshore-Wind ein Effekt, der als Luvstau bezeichnet wird. Zusammen mit fordernden Wellen, wird der Einstieg in das Wasser zusätzlich erschwert.

Wind und Wellen stellen eine Herausforderung beim Windsurfen. dar

Offshore-Winde

Perfekte Bedingungen durch extrem glattes Wasser, werden durch die Offshore-Winde ausgelöst. Offshore-Verhältnisse ohne Nachteile durch sich bildende Böen, bieten flache Landzungen. Erhebungen, wie Hügel oder Klippen, können dagegen zusätzliche Verwirbelungen auslösen. Im rechten Winkel zur Küste stattfindend, bilden Offshore-Winde das Equivalent zu den Onshore-Winden.

   Die unterschiedlichen Windarten und der Einfluss aufs Kitesurfen. und Windsurfen

Sideonshore und Sideoffshore

Die Zwischenstufen von On- und Offshore-Winden werden als Sideonshore und Sideoffshore bezeichnet. Hierbei wird oft von ablandigem Wind gesprochen, der auch schräg einfallen kann und die unterschiedlichen Surfbedingungen zusätzlich prägt. Mit Sideshore-Bedingungen wird der Einstieg in das Wasser erleichtert und bietet dem Surfer eine Unterstützung bei der Shorebreak.

Leitplankeneffekt

Der Leitplankeneffekt entsteht immer dann, wenn Luftmassen um ein Hindernis herum gelenkt werden. Dies kann beispielsweise eine Bergformation, eine Insel/ein Insel-Ausläufer oder ein Hügel sein. Die Windstärke hinter dem Hindernis, dass überwunden wurde nimmt rapide ab oder ist gar nicht vorhanden. Vor dem Hindernis hingegen kann es zu einer Aufstauung der Luftmassen und somit einer Steigerung des Windes kommen.

Wichtige Tipps zum Wind und Windfenster Beim Kitesurfen

Welche Windarten sind zum Kitesurfen ideal bzw. ungeeignet?

Viele Bedingungen für Surfer gelten eher als ungeeignet. Dennoch kannst Du selbst bei schlechten Windverhältnissen eine Herausforderung in den Gegebenheiten suchen. Dort wo ein steiles Ufer vorherrscht oder keine Sandbänke existieren, entsteht der Shorebreak, der sich nur mit effizienten Winden bewältigen lässt. Vor allem Onshore Winde können dazu führen, dass der Einstieg in das Wasser erschwert wird. Ein starker Shorebreak unterstützt die Schwierigkeiten des Einstiegs. Der Leitplankeneffekt hingegen kann dazu führen, dass ein zunächst einwandfrei wirkender Spot durch die umgeleiteten Winde nicht mehr nutzbar wird.

Was ist bei den jeweiligen Windarten zu beachten

Wenn du erst einmal die Eigenschaften der einzelnen Winde verstanden hast, wirst Du schnell verstehen wie sich diese Winde nutzen lassen. Du kannst außerdem anhand des Wetterberichts besser abschätzen, welche Tage sich für das Windsurfen oder das Kitesurfen lohnen. Mit diesen Möglichkeiten kannst Du auch entscheiden und abwägen, ob gewisse Windverhältnisse das Surfen zu einem schwierigen Unterfangen werden lassen und welche weiteren Eigenschaften zu Tage gefördert werden, die von den Winden ausgelöst werden (wie beispielsweise am Shorebreak zu erkennen).





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