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Kitesurfen zählt zu den Trend-, aber auch zu den Risikosportarten, denn es lauern zahlreiche Gefahren auf Dich, die Du besser erkennen solltest, wenn Du schwere und leichte Unfälle sowie die Beschädigung Deiner Ausrüstung vermeiden möchtest. Gerade viele Anfänger machen hauptsächlich den Fehler, dass sie ihr eigenes Können über- und die Gefahren unterschätzen.![]() Die häufigsten Gefahren beim Kitesurfen: Es hört sich unglaublich an, aber die meisten Unfälle beim Kitesurfen passieren beim Starten und Landes des Kites. Aber woran liegt das? Ein Grund ist, dass man das Starten und Landen einfach unterschätzt. So baut der Kite unkontrolliert Kraft auf, wenn man ihn nicht sauber aus dem Windfensterrand startet. Das kann sowohl den Surfer selber, wie auch den Starthelfer gefährden. Weist Du, wie Dein Lenkdrachen reagiert? Du musst wissen, wie Dein Lenkdrachen bei verschiedenen Wind- und Wetterverhältnissen reagiert. Viele unerfahrene Kitesurfer verlassen sich mehr auf ihr Gefühl, als auf fundierte Kenntnisse, was immer wieder zu schweren Unfällen führt. Sei nicht zu risikobereit Gehe als Anfänger langsam an die Sache heran. Du solltest einen Kurs mitmachen, in dem Du die Grundlagen des Kitesurfens erlernenst. In einem solchen Kurs werden Dir auch die Gefahren aufgezeigt. Dennoch ist es zu empfehlen, sich immer an den erfahrenen Kitesurfen zu orientieren, und auch ruhig einmal um Rat zu fragen. ![]() Mit dem 3-stufigen Sicherheitskonzept Unfälle verhindern Mit dem 3-stufigen Sicherheitskonzept hast Du die drei Möglichkeiten, die Zugkraft des Kites leicht oder stark zu reduzieren und kannst Dich im Notfall von Deinem Lenkdrachen trennen. Das 3-stufige Sicherheitskonzept: Lass die Bar los Wenn Dir das Tempo zu schnell wird, so dass Du Dich instinktiv an die Bar klammern willst, reagierst Du falsch. Richtig ist es, die Bar einfach loszulassen oder vom Körper wegzuschieben. Dadurch nimmt die Zugkraft ab und die Backlines sind nicht mehr gespannt. Der Lenkdrachen hat weniger Angriffsfläche im Wind, sodass er langsam sinkt. | ![]() Löse die Quickrelease aus Sollte sich aus irgend einem Grund Dein Kite nicht mehr kontrollieren lassen, musst du das Quickrelease auslösen. Du bist dann nur noch über die Safety-leash mit Deinem Kite verbunden. Löse den Safetyleash aus Wenn Dein Kite immer noch zu viel Zugkraft hat, obwohl Du den Quickreleases ausgelöst hast, bleibt dir keine andere Möglichkeit mehr, als dich von Deinem Kite zu trennen. Dazu löst Du den Safetyleash aus, der bewirkt, dass Dein Kite unkontrolliert von Dir wegfliegt. ![]() Bist Du für den Risikosport richtig ausgerüstet? Gerade Anfänger verfügen häufig über eine alte Ausrüstung, weil sie möglicherweise noch nicht allzu viel Geld in ihr neues Hobby investieren möchten. Oft ist die Ausrüstung ausgeliehen und mangelhaft. Viele wissen es einfach nicht besser setzen sich mit ihrer mangelhaften Ausrüstung unnötig Gefahren aus. Deshalb solltest Du Dich vorher ausführlich in einer Community wie auf My-Kite darüber informieren, welche Ausrüstung erforderlich ist und wie diese beschaffen sein soll, um möglichst viele Gefahren auszuschließen. Viele Anfänger benutzen eine Boardleash Die Boardleash ist die Leine, an der das Board befestigt ist, damit es nicht allzu weit vom Surfer abtreiben kann. Die an sich äußerst nützliche Einrichtung, die unter Umständen den Verlust des Boards verhindern kann, solltest Du als Anfänger noch nicht benutzen. Denn bei Stürzen besteht die Gefahr, dass das Board durch die Leash zurückgeschleudert wird und Dich verletzt. Kitesurfen erfordert Erfahrung Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen und optimaler Ausrüstung, sollte es Dir nicht an Erfahrung fehlen, wenn Du aktiv Kitesurfen möchtest. Es ist immer ratsam, an einem Kitekurs teilzunehmen. So ein Kurs nimmt Dir die Angst und bereitet Dich auf die Gefahren optimal vor, damit Du richtig reagierst, Unfälle vermeidest und verhinderst, dass Dir die Ausrüstung verloren geht. |
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