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Wellen beim Kiten und Windsurfen   

Nicht jede Welle ist für das Kiten perfekt geeignet

Als Anfänger solltest Du beim Kiten eine Gegend mit wenig Wellen wählen. Das können zum Beispiel Buchten, Seen oder Strände sein, die über ein vorgelagertes Riff verfügen. Einige Spots wie auf Teneriffa oder bei St. Peter Ording sind bekannt dafür, dass sie viel Welle haben. Ein perfektes Flachwasser dagegen findest Du vor Fehmarn oder am Ijsslmeer.

Wellen sind eine besondere Herausforderung fürs Kitesurfen. und Windsurfen

Welche Wellenarten gibt es?

Von einer Windsee wird immer dann gesprochen, wenn ein Sturm aufkommt und das Wasser sehr aufgepeitscht wird. In diesem Fall sind keine geordneten Wellen vorhanden. Diese Wellen sind nicht nur ein Alptraum für Kiter, sondern auch für jeden Seefahrer. Umso länger ein Sturm andauert, umso höher können die Wellen werden. Sie übertragen die Energie des Windes länger auf das Wasser, sodass im Kerngebiet des Tiefdruckgebietes ein wahres Wellenchaos herrscht. Das kann beim Kiten sehr gefährlich werden. Ganz anders sehen Wellen am Strand aus. Da sich die Wassertiefe stark verringert wird die Energie gebündelt. Die Wellenlängen nehmen ab, wodurch die Wellenhöhen zunehmen. Wenn die Welle auf eine Sandbank aufläuft, dann hebt sie sich aus dem Wasser. Wellen am Sandstrand verlieren durch die Reibung zur Sandbank an der unteren Seite an Energie und werden gebremst. An der Oberfläche behält das Wasser das Tempo bei und überholt hierbei den Fuß der Welle. Dadurch überschlägt sich die Welle und bricht. Für Profi Kiter sind Wellen am Sandstrand sehr gut geeignet.

Kitesurfen bei Krabbelwellen

   Windsurfen auf dem Brombachsee

Wenn eine Welle aus dem tiefen Wasser auf ein Riff trifft, dann stoppt sie abrupt. Das Wasser wird durch die Energie der Wellen nach oben geschoben. Somit entstehen sehr hohe Wellen, die man vor einem Riff nicht vermuten würde. Schließlich ist das Meer an dieser Stelle eher ruhiger. Ebenfalls sehr unerwartete Gezeitenwellen werden durch Tide möglich. Die sogenannten Gezeitenwellen sind Wellen, die man bei einem geringen Tidehube auf dem Meer kaum bemerkt. Wenn das Wasser aber unter oder über Wasser auf ein Hinderniss wie Riffe oder Felsen trifft, dann kann es zu unerwarteten Wellen in der näheren Umgebung kommen.

Windsurfen und Kitesurfen. bei Wind und Wellen

Grundsee und Monsterwellen

Eine steile, kurze und überbrechende Wasserwelle wird als Grundsee bezeichnet. Dass Wellental reicht bis auf den Grund. Du kannst diese Art von Wellen an einem seicht, ansteigenden Untergrund beobachten. Früher galten Monsterwellen als Mythos. Heute ist erwiesen, dass Monsterwellen mit einer Höhe von 30 m sehr wohl existieren. Die Wellen können sich schnell über das offene Meer verbreiten. In der Regel handelt es sich um zwei bis drei direkt nacheinander laufende Wellen handelt, die über hunderte von Seemeilen zurücklegen können. Monsterwellen sind natürlich für das Kiten völlig ungeeignet.

Worauf Du als Anfänger achten solltest

Als Anfänger solltest Du in einer Wassertiefe zwischen 50 bis 130 cm üben. Starke Strömungen und größere Wellen solltest Du umgehen, da sie einen optimalen Lernerfolg verhindern. Um einen Fußwechsel zu erlernen sind Wellen nicht unbedingt nötigt. Alles, was für die größeren Wellen benötigt wird, kann in einem kleinen Shorebreak erlernt werden. An der Stelle, wo die Welle noch nicht gebrochen ist, hat sie den wenigsten Power. Beim Kiten solltest Du immer darauf achten, dass dich eine Weißwelle nicht von der Seite oder von hinten erwischt.





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